Konzentrationsmangel beim Bloggen vermeiden

Ein sehr großer Störfaktor ist beim Bloggen – und eigentlich bei jeder anderen, ernst zu nehmenden Tätigkeit im Leben – der Konzentrationsmangel. Aufgrund diesen Konzentrationmangels arbeitet man weder effektiv, noch gut, noch regelmäßig. Er führt viel eher in einen weiteren Teufelskreis, aus dem es noch schwieriger ist rauszukommen. Wer kennt es nicht? Man sitzt vor dem Computer, an den Schulaufgaben, an einem Arbeitsprojekt und kann weder Gedanken fassen, noch sich dazu hinreißen anständig über das Problem nachzudenken.

1. Zuerst alles andere erledigen

Der größte Störfaktor überhaupt wird wohl der sein, dass ihr im Hinterkopf noch andere Dinge habt. Solange diese nicht eliminiert sind, bringt es auch nichts, sich an das Bloggen zu setzen. Ihr solltet euren Kopf frei machen von all den Dingen, die euch Sorgen bereiten oder die noch getan werden müssten. Wenn ihr also als Webdesigner tätig seid, dann solltet ihr vielleicht erst einmal all eure Projekte abarbeiten und anschließend keine weiteren annehmen – oder zumindest diese so verteilen, dass ihr genug Zeit für andere Dinge habt. Auch wenn euch z.B. die Schule oder die Familie sorgt, solltet ihr euch erst dadrum kümmern, denn jene Dinge sind das wahre Leben und gehen vor Bloggen – ob eure Leser das nun wollen oder nicht. Erst wenn euer Kopf halbwegs frei von anderen Sorgen ist, seid ihr fähig, euch 100%ig auf das Bloggen zu konzentrieren – und so vermiest ihr auch nicht euer Leben!

2. Weitere Störfaktoren eliminieren

Natürlich, das ICQ-Fenster ist offen. Wieso nicht ein wenig chatten? Oder draußen Fußball spielen? Außerdem grillt der Nachbar. Und schließlich will ich noch ein wenig mit meinem neuen Auto rumcruisen!

Wenn man nicht völlig gefangen und motiviert von einer Idee ist – und das ist man meistens nicht – kommen schnell andere Dinge in den Kopf, die man lieber machen würde. Eliminiert sie, eins nach dem anderen! Schließt z.B. ICQ, macht das Fenster zu, um den Grillgeruch nicht mitzukriegen, oder nehmt euren Laptop – falls ihr einen habt – und geht mit ihm in den Wald. Dort schreibt ihr dann einen Beitrag erst einmal in Word rein und braucht ihn später nur noch in WordPress reinzukopieren. Im Wald habt ihr nämlich nichts, was nah an euch dran ist und euch ablenken könnte. Versteht mich nicht falsch, wenn ihr es schafft, einzelne Störfaktoren zu entfernen ohne in den Wald zu gehen, ist das auch gut ;)

3. tief durchatmen

Viele Menschen fahren ihre Atmung vor dem Computer (ja, der Computer lässt euch andere Sachen vergessen :D sogar das Atmen ;) ) oder in Stresssituationen runter. Dabei solltet ihr genau das Gegenteil tun: Atmet bewusst durch! Das Gehirn braucht Sauerstoff, und je mehr ihr dem Gehirn davon liefern könnt, desto besser. So fällt euch das Denken viel einfacher!

4. Geräuschkulisse senken

Besonders hier spreche ich aus eigener Erfahrung. Oft geht es bei uns zuhaus laut her, und besonders schlimm wird es, wenn mein Bruder Trompete spielt. Dabei kann ich mich einfach nicht konzentrieren. Schließt also eure Tür oder bittet die Geräuschquelle – sofern menschlich – darum, die Tätigkeit zeitlich etwas zu verschieben. Notfalls kauft euch Ohropax. Aber spielt auf keinen Fall bei YouTube Musikvideos ab: Hier werdet ihr schnell dazu verleitet, euch das Video anzusehen und nicht zu bloggen ;)

5. Ausschlafen

Ganz wichtig: Nicht nachts um03:00 Uhr ins Bett gehen, um dann morgens sich wieder an den Computer zu setzen. Schlaft aus, das fördert euer Konzentrationsvermögen sehr stark. Ich spüre das auch vor allem an mir: Ich bin in letzter Zeit eigentlich ein Nachttier. Ich gehe um genannte Zeit schlafen und fahre morgens zur Schule. Das hindert mich natürlich nicht nur am Bloggen, sondern beeinträchtigt mich auch in meiner schulischen Leistung (nur so als Beleg). Sobald ich aber ausschlafe, fühle ich mich pudelwohl und kriege alles auf die Reihe =)


Habt ihr noch weitere Methoden, mit welchen ihr eure Konzentration fördert?

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frozentweets geht online!

Ich habe gestern und heute an einer kleinen Twitter-Spielerei gearbeitet, und zwar habe ich ein Script geschrieben, mit dem man Tweets in die Zukunft schicken kann. Im Grunde macht es nichts anderes, als die eingegebenen Tweets zu speichern und zum gewünschten zukünftigen Zeitpunkt zu twittern (getwittert wird von diesem Account). Allerdings ist es eine nette Spielerei, wie ich finde – man kann den Dienst z.B. als Wecker benutzen oder einfach sehen, wie aktuell ein Thema von heute in einem Jahr ist. Das ganze läuft noch auf Betastatus, besonders der JavaScript-Aspekt macht mir Sorgen, denn ich bin ein Troll in Sachen JavaScript und kann kaum etwas ausgeben (habe aber heute bereits angefangen, es ein wenig zu lernen).

Je nach Erfolg der ganzen Geschichte werde ich mich dafür noch mehr oder weniger ins Zeug legen und meine todo-Liste abarbeiten. Einige Bugs, die mir aufgefallen sind, wären z.B.:

  • Über die URL können frühere Monate ausgewählt werden. Ein winziger Bug, weil ich bezweifle, dass jeder vernünftige User das probieren wird. Eine Sicherheitslücke entsteht dadurch auch nicht.
  • Performance – ich kann mir vorstellen, dass es bei vielen Tweets zu einem Zeitpunkt aufgrund von Twitter zu Performanceproblemen kommen könnte.
  • größter Bug im Moment ist, dass der angewählte Tag des Kalenders nicht grafisch hervorgehoben bleibt, sondern nur während der Mauszeiger darüber ist, sich ändert. Dies könnte Verwirrung bringen
  • ebenfalls unangenehm: Ich sollte noch dafür sorgen, dass auch die bereits vergangenen Tage im Kalender nicht wählbar sind.
  • ärgerlicherweise geht der tweetmeme-Button nicht. Ohne WordPress-Plugin kriege ich es irgendwie nicht zum Laufen :/

Mehr ist mir vorerst nicht aufgefallen. Wenn jemand noch etwas sieht, wäre ich für einen Hinweis in Form eines Kommentars zu diesem Post sehr dankbar.

Hier geht es zu frozentweets

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Produktivität am Computer drastisch steigern

Ein wenig muss man ja immer mal wieder investieren und ich gebe euch jetzt einen Geheimtipp, wie ihr euer Geld einfach genial anlegen könnt. Ich hätte selbst niemals gedacht, dass es so viel Spaß macht, zu surfen. Ein völlig neues Erlebnis stand und steht mir noch immer bevor (wörtlich). Denn ein 24 – Zoller im 16:9 Format ist einfach das Geilste, was man haben kann. Kein Platzmangel auf dem Bildschirm mehr, garantiert! Den BenQ 2400 HD kann ich nur empfehlen!

Zuvor hatte ich den BenQ FP93G X, welchen ich vor knapp 3 Jahren für über 300€ gekauft hatte. Es war der erste Bildschirm mit 2ms Grey-to-Grey und sollte mir hauptsächlich zum Zocken dienen, was er auch immer wunderbar getan hat. Aber irgendwann habe ich aufgehört Counter Strike:Source und ähnliches zu spielen und habe angefangen, mich in diversen Foren herumzutreiben und programmieren zu lernen. Auch wagte ich mich an Photoshop und schnell wurde die Arbeit zur Qual. Jedes mal, wenn ich ein Design erstellen wollte, das über 1200px breit war, musste ich andauernd das Fenster verschieben, weil die Seitenfenster mit den Instrumenten von Photoshop alles verdeckt haben. Beim surfen musste ich viel zu oft scrollen und es gab noch einige weitere, allerdings nunmehr geringfügige Nervfaktoren.

Auf dem neuen Bildschirm gehört all das der Vergangenheit an. Zuerst wirkt natürlich die Vorfreude und das Staunen über den neuen Bildschirm und dessen Größe. Man sitzt begeistert davor und schaut sich manchmal nur den Bildschirm selbst an und ist froh darüber, ihn gekauft zu haben. Solch ein schicker Bildschirm (und er ist vom Design wirklich spitze!) ist schließlich das, was eigentlich zählt, nicht der Computer (zumindest nicht in erster Linie). Denn der Bildschirm ist der Output des Computers, und wenn die Anzeige plötzlich so viel größer wird, ist das schon ein geiles Gefühl. Natürlich, der Computer braucht mehr Rechenleistung, um die vielen Pixel mehr anzuzeigen, um die Auflösung in HD zu genießen, muss man auch eine gute Grafikkarte haben, aber wer einen halbwegs vernünftigen Rechner (euch sei gesagt, dass meiner inzwischen mit dem Bildschirm kaum noch CS:S flüssig berechnen kann. Ich bin trotzdem begeistert!) hat und nicht Crysis oder Ähnliches spielen möchte, wird trotzdem ganz schön überrascht sein.

benq hd 2400

Nicht wundern: Auf dem Foto ist die weiße Version des Bildschirms zu erkennen (BenQ M2400 HD). Sie kostet bei Amazon ca. 35 € mehr, ist in weiß und hat noch eine mitgelieferte Webcam. Ich dachte nur, ich bewerbe hier die schwarze Version, weil sie eher ein Schnäppchen ist und ich nicht wusste, ob ihr bereit wärt, 35€ mehr für die Webcam auszugeben (sofern ihr überhaupt einen solchen Monitor in Erwägung zieht ;) )

Heute habe ich übrigens als Zweitsystem Ubuntu installiert, und auf dem Bildschirm sieht das System gleich doppelt so gut aus =) Der BenQ 2400 HD ist total sauber verarbeitet, hat wieder eine 2ms Grey-to-Grey Reaktionszeit und besitzt ein absolut geniales Design. Die untere Bildschirmkante scheint vom Designer wie dazu geschaffen worden zu sein, um kleine Klebeblätter angehängt zu bekommen. Bisher sind mir nur fünf Nachteile aufgefallen (klingt nach viel, ist aber nichts relevantes), denen ich aber nicht im Geringsten nachtrauer:

  1. Die Bildschirmlautsprecher sind total kacke. Mir egal, denn ein Bildschirm ist dazu da, um visuell was herzumachen, nicht um ein Kinoklangerlebnis zu schaffen. Ich werde mir demnächst eine ordentliche Kinoanlage kaufen, dann hat sich das erledigt =)
  2. Die Bildschirmknöpfe sind total kacke positioniert. Mir aber egal, weil ich das eh nie benutze. Einmal durch diese ungewohnte Prozedur hindurch und nie wieder!
  3. Nicht höhenverstellbar. Mir egal, weil der Bildschirm die perfekte Höhe bereits besitzt!
  4. Er hat keine Pivot-Funktion. Dies war für mich eine Zeitlang ein Kaufkriterium, bis ich mich überzeugt habe, dass ich eh keine Lust hätte, jedes mal beim Surfen meinen Monitor zu drehen, um eine halbe Mausumdrehung weniger zu machen.
  5. Das Auspacken des Bildschirms ist eine Qual :D

Aber mal ehrlich. Das sind alles Lapaillen auf die ich nicht einmal ansatzweise achten würde, und ich bin wirklich ein Perfektionist, welcher immer und überall das Nonplusultra haben möchte. Für den Preis von 220€ (ich erinnere daran: vor knapp 3 Jahren hat mein BenQ FP93G X 330€ gezahlt und jener kostet noch heute mindestens 200€!!!). Ich fasse zusammen: der psychologische Effekt, welcher Lust zum Arbeiten und Surfen macht und jeden Computersitzung zu einem neuen Erlebnis macht (Computersitzung = Unwort :-/ ) so wie ein atemberaubendes Bild in Spielen (ich bin vorhin nicht umsonst auf Crysis gekommen. Den Bildschirm habe ich mir mit einem Freund zusammen gekauft und auf seinem PC läuft auch Crysis mit der hohen Auflösung und höchsten Einstellungen flüssig. Dieses Bild, welches der Bildschirm dann darstellt, stellt alles in den Schatten). Die Farben sind brilliant, alles perfekt. Top Produkt!

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Pro und Contra bei einem Internetshop

Wie man sehen kann, ist die Hauptnavigation bei mir noch nicht ganz fertig. Wie ich heute auch schon feststellen musst, haben ein paar Spambots mein Forum mit inzestiösen Links vollgepumpt. Ich habe jetzt erstmal alles Böse gelöscht und das Forum für neue Beiträge geschlossen.

Ich bin unter anderem auch am Überlegen, ob ich einen Shop einbaue, denn ein solcher könnte meine Einnahmen schnell in die Höhe wachsen lassen – doch inwiefern würde er mir helfen? Ein Shop bedeutet immer, dass man ein selbst erstelltes Produkt vermarktet und verkauft. Die Einnahmen beschränken sich also von da an nicht mehr nur noch auf das Bewerben anderer Produkte. Nur so kann man überhaupt wirklich viel Geld machen (natürlich kommt es weiterhin auch darauf an, wie die Marketingstrategie aussieht und um was für ein Produkt es sich handelt, in welcher Nische es vertrieben wird usw. usw.). Dabei ist nicht der Onlineshop der eigentliche Geldbringer, sondern das Produkt selbst. Man kann auch ein Produkt haben und es im Internet lediglich promoten, in der Realität aber verkaufen. Das und der Shop sind nur zwei Methoden, wie man sein Produkt an den Mann bringen kann.

Ich zögere aber noch, einen Shop zu machen. Das Problem ist, dass sehr viele Shops im Internet abgemahnt werden, und ich möchte definitiv nicht zu diesen gehören. Wie immer gilt natürlich die Regel “Die großen Tiere juckt die Abmahnung nur”, aber ich wäre ja nicht automatisch ein Verkaufsschlager ;) Und da würden mir schon ein paar 100€ Abmahngebühren schmerzen. Der Grund für diese vielen Abmahnungen ist einfach Unwissenheit – viele Shopbesitzer kennen nicht alle Vorschriften für Onlineshops und noch mehr erfüllen diese Vorschriften nicht (mir fällt es ja schon schwer, mich mit der komischen Kleingewerberegelung auseinanderzusetzen).

Man kann das Risiko einer Abmahnung zwar etwas herabsetzen, indem man seinen Shop z.B. mit dem wohlbekannten trusted-Icon versieht, dies kostet allerdings mindestens 59€ - monatlich. Immerhin wird damit tatsächlich die Seriösität eines Shops heraufgesetzt, für mich wäre es aber zu viel. Angeblich soll das mit im Paket enthaltene Shop-Handbuch aber auch viele Fragen klären und die Zahl der Fehler minimieren. Eine weitere – wie ich finde fantastische – Anlaufstelle für Rechtsfragen bei Shops (bzw. allgemein im Internet) ist das Portal eRecht24.de und deren Forum (achtet aber auf die Regeln!). Das einzige, was mir an der Seite partout nicht gefallen mag, ist das Domainanhängsel 24 :D

Natürlich kann man jenem Fall – der Abmahnung – versuchen zu entgehen, z.B.  Ich könnte ja auch einfach meine Produkte bei eBay verkaufen, aber da hat man die Konkurrenz im eigenen Hause.

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1 GB vergoldeten OCZ RAM gewinnen!

Ein kleines Gewinnspielchen auf meinem Blog. Wer einen GigaByte vergoldeten RAM von OCZ gewinnen möchte, hat jetzt die Chance! Es handelt sich dabei um DDR2-RAM, welcher wirklich abgeht ohne Ende (wie ihr wisst, gibt es nichts, was Windows mehr mag als viel und guten Arbeitsspeicher). Der RAM hat noch keine einzige Sekunde in einem Computer verbracht, ist also völlig neu, allerdings nicht originalverpackt (ich werde es in einem gepolstertem Kuvert verschicken).

Was müsst ihr tun?

Mit Verlaub, ihr braucht leider einen Twitteraccount, um hier mitzumachen! Dieser muss außerdem mehr als 25 Follower und 25 Nachrichten aufweisen können – und wer daran denkt, tatsächlich 25 Twitteraccounts anzulegen und miteinander zu verbinden, dem sei gesagt, dass mir so etwas auffällt :D

Nachdem ihr also die Grundvoraussetzung erfüllt, also einen entsprechenden Twitteraccount besitzt, müsst ihr mich verfolgen (wenn ihr mir bereits folgt, entfällt dieser Schritt natürlich) und einen Tweet über dieses Gewinnspiel schreiben (wichtig: dabei muss auch @dotwired in eurem Tweet zu finden sein so wie ein Link auf diesen Artikel). Wenn ihr keine Lust habt, euch etwas aus den Fingern zu saugen, könnt ihr auch ganz einfach auf den Twitterbutton über diesem Artikel (und unter der Überschrift) klicken. Er erledigt dann alles weitere =)

ocz ram 560x420 1 GB vergoldeten OCZ RAM gewinnen!

PS.: Natürlich will ich ehrlich sein, das Prinzip hab ich von tameco abgekupfert ;) Aber ich denke, so dramatisch ist das nicht =) Wenn ihr noch irgendwelche Fragen zum Gewinnspiel haben solltet, fragt einfach in einem Kommentar!

PS. 2: Ich habe natürlich etwas sehr wichtiges vergessen zu erwähnen: Das Gewinnspiel läuft am 31. Mai um 0 Uhr aus. Der Gewinner wird per Losung gezogen.

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Werbeblocker – der Ruin der Werbeblogger?

Inspiriert durch einen Beitrag bei Basicthinking habe ich mir Gedanken zu Werbeblockern – der bekannteste dürfte AdBlock Plus sein – gemacht. Wie finanzieren sich Webseiten? Wie ist die Mentalität der Besucher gegenüber Werbung?

Ich denke, der erste Ansatzpunkt ist überhaupt die Rolle des Internetnutzers, also der Besucher. Seine Einstellung zur Werbung auf Internetseiten ist das entscheidende Kriterium über den “schleichenden Tod” von Internetseiten. Denn nur der Nutzer entscheidet, ob er einen Werbeblocker benutzt, und selbst wenn er ihn nicht benutzen sollte – ob er die Werbung wahrnimmt. Man muss also erst einmal überhaupt festlegen, was der Nutzer mit Werbung verbindet. Wie ich das sehe, ist das Wort “Werbung” für den Ottonormalbürger erst einmal ein negativ konnotiertes Wort, das bedeutet, dass dieser Mensch Werbung generell erst einmal ablehnt.

Dies geht im Internet mit dem bereits erwähnten Werbeblockern sehr einfach – und somit gibt es die höchst einfache Möglichkeit, Werbung generell auszublenden, aber dafür so ziemlich jedes Gedankengut kostenlos und ohne “Geben” für sich zu beanspruchen. Auf den ersten Blick ist solch ein Nutzer von Werbeblockern also ein ziemlich unsympathischer Mensch, welcher einfach egoistisch handelt, ohne darüber nachzudenken, wie sich eine Seite finanziert. Diese Sicht der Dinge werden mit Sicherheit auch viele andere – vor allem Werbetreibende und Webmaster – vertreten, auch auf den zweiten Blick hin.

gewonnen Werbeblocker   der Ruin der Werbeblogger?Sie vergessen aber oft, wie es zu dieser Mentalität der Surfer gekommen ist und wie der Werbeblocker entstanden ist: bis zum Ende zugemüllte Seiten, die mit Layern aufwarteten, welche – anstatt sich beim Klick auf das X zu schließen – weitere Popups öffneten, blinkende Flashbanner mit dem Text “Sie sind der 999.999 Besucher und somit Gewinner der Bundeskanzlerwahl! Sie werden über Deutschland regieren, ganz bestimmt!” =( Natürlich ist das eine etwas überspitzte, ironische, wenn nicht zynische oder gar sarkastische Darstellung, aber im Endeffekt kommt es eben darauf zurück. Viele Publisher sind also bestimmt selbst Schuld daran, dass der Werbeblocker das Licht des Lebens erblickt hat und mit Sicherheit auch für etliche Downloads des selbigen. Dies gilt natürlich nur für das Gebiet Internet – wenn es für das Fernsehen einen Werbeblocker geben würde, würden mit Sicherheit Millionen Bürger selbst einen hohen monatlichen Beitrag zahlen, nur um diese Fernsehwerbung nicht mehr sehen zu müssen – denn dort gibt es nicht nur den Nervfaktor, sondern einen direkten Nachteil auf das Leben eines jeden Menschen: massiven Zeitverlust.

Nach der Installation bzw. der Aktivierung des eventuell bereits eingebauten Werbeblockers leiden nun aber auch seriöse Webmaster unter den Werbeblockern. Niemand kann jemanden dazu zwingen, auf Werbung zu klicken (na gut, man kann eventuell Freunde darum bitten. Aber man schafft es nie in so großem Stil, dass es sich lohnen würde), auf Werbung zu klicken, denn man kann den Willen eines Menschen nicht beeinflussen. Viele würden selbst bei einer öffentlichen Bitte auf einer Seite sagen “Jetzt erst recht nicht! Ich klicke, wenn es mir passt und lasse mir nichts vorschreiben!”, was auch durchaus gut ist (ganz zu schweigen davon, dass Google das niemals auch nur einen Tag lang tolerieren würde, und wer benutzt schon kein AdSense?). Aber zumindest den Werbeblocker auszuschalten, das ist doch etwas, was man fairerweise für guten Content verlangen kann, oder? Dabei könnte seriöse Werbung auch dem Internetnutzer Vorteile bringen: Vielleicht sieht findet er dadurch ein Schnäppchen oder ein Produkt, welches er schon lange gesucht hat? Man darf schließlich auch nicht vergessen, dass Werbung einfach nur erkaufte Aufmerksamkeit ist, um mehr Menschein auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Das Angebot selbst wird in vielen Fällen genauso seriös und billig sein, wie bei IKEA ;) . Übrigens denken viele Menschen beim Ladenprospekt im ersten Moment gar nicht an Werbung, sondern viel eher an ein (meist kostenloses) Informationsprodukt und nehmen beim Hinausgehen aus dem Geschäft sogar von alleine diese Werbung von z.B. Aldi mit nach Hause. Und manche Menschen bezahlen sogar noch für Werbung (dicke Kataloge). Dabei ist das pure Werbung, bei manchen Unternehmen eher weniger als klassische blinkende Werbung zu erkennen (IKEA) und bei manchen eher mehr (PEARL). Man nimmt es nur nicht als solche wahr (“man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht”). Denn Werbung soll nur auf eigene Produkte aufmerksam machen und Menschen dazu animieren, diese dann zu kaufen. Man könnte Werbung also auch als “Produktinformation auf Fremdplattformen” bezeichnen, was kaum noch negativ konnotiert ist.

Den bei basicthinking erwähnten (erst einmal vorläufigen bzw. nur geplanten) Schritt des Entwicklers von AdBlock Plus, seriöse Webseiten vom Blocken der Werbung optional (was wieder am Nutzer hängen bleiben würde) zu entlasten, finde ich doch schon sehr gut, aber ich denke es wird an der Mentalität der meisten Internetnutzer scheitern – wer einen Werbeblocker hat, wird ihn auch entsprechend überall einsetzen. So denke ich auch, dass der Großteil der der Werbeblockernutzer auch im Moment einfach ein Abo eines Filters haben und folglich jegliche Werbung ohne Wenn und Aber blocken – wozu auch selektieren, das ist doch wieder Zeitverschwendung und macht nur Umstände. Der Mensch ist nun mal egoistisch und wird bestimmt nicht bei jeder Seite, die er besucht gesondert entscheiden, ob er sie zu seiner persönlichen Liste der geblockten Seiten hinzufügt oder nicht!

Worum es mir bei der ganzen Sache eigentlich geht ist, dass – da sich vorerst mit Sicherheit nichts Gravierendes zum Vorteil der Webmaster in der Werbeblockerindustrie bzw. der Internetuser ändern wird – der Einsatz dieser kleinen Browsererweiterungen vielen Menschen Schaden anrichtet – besonders kleineren Webmastern (und ihr ahnt es schon, Bezug zur Überschrift muss ich ja auch noch herstellen) und Bloggern tut es sehr weh. Große Portale haben es kaum nötig, auf Google AdSense oder ähnliches zu setzen. Bei Ihnen buchen Branchenriesen einfach Werbung, Werbeblocker hin oder her. Diese Werbung kann dann oftmals gar nicht geblockt werden, weil sie in Form eines redaktionell geschriebenen Artikels übermittelt wird. Und sehen wir es mal realistisch: Irgendwie muss doch alles finanziert werden – und im Internet ist es dem Surfer am einfachsten überhaupt, Werbung zu entgehen…

Übrigens habe ich hier auf meinem Blog einen wagemutigen Schritt (vorerst experimentell) gemacht, wer bei mir Werbung blockt (und bei mir ist sie nun wirklich dezent eingesetzt), bekommt einen unschönen kleinen Banner zu sehen, welcher auf diesen Artikel linkt. Probiert es aus! Findet ihr das zu riskant? Damit könnte ich schließlich auch so manchen Besucher verschrecken…

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Bloggen auf Englisch – Verdienstmöglichkeiten?

In meinem letzten Blogpost habe ich euch gezeigt, was so ein paar größere Blogs in deutscher Sprache so verdienen, auch in Relation zu der Zeit, welche sie bereits existieren. Nun hatte ich aber vor längerem die Idee, einen Blog auf englisch zu starten. Einerseits müsste ich mich dann um mein Englisch bemühen und es würde mir unter Umständen viel mehr Geld und Monetanisierungsmöglichkeiten bieten. Wie ihr ja vielleicht über die Zeit hinweg mitbekommen habt, habe ich zumindest bei diesem Blog gar nicht groß versucht iihn zu monetanisieren. Ich hatte ab und an zwar ein paar Änderungen an der Ausgabe und Positionierung der AdSense Blöcke vorgenommen, aber das war es auch schon gewesen (na gut, und ein paar Linkverkäufe hab ich auch gemacht, aber die waren nicht meine Initiative ;) )

Nun also die Frage, wie es mit der englischen Sprache aussieht. Ich habe einige Topverdiener der englischen Blogosphäre genommen, da ich dies auch bei den deutschen Blogs so gemacht hatte.

John Chow

Das wohl prominenteste Beispiel überhaupt hat leider schon eine ganze Weile lang nicht mehr seine Einnahmen veröffentlicht, deshalb habe ich auch nicht den aktuellen Stand genommen, sondern jenen vom November 2007. Zu jenem Zeitpunkt bloggte er ziemlich genau zwei Jahre (mit seinem neuen Blog, davor hatte er nach eigenen Angaben bereits 5 Jahre einen Blog, aber ich bezweifel, dass er damit viel verdient hat). In sehr genau zwei Jahren hat er es also geschafft, 27.240,83$ mit 185.386 Besuchern im Monat zu verdienen. Dies ist eine sehr erstaunliche Leistung, bedenkt man, dass er “gerade einmal” 6100 Besucher täglich im Durchschnitt hatte (Peer Wandinger hat 1150 Besucher in dem aktuellen Monat geschafft, was einem ordentlichen Sechstel von John Chow entspricht, aber vergleichsweise nur 979,53 € – zu dem damaligen Wechselkurs waren es ungefähr 1440€ – verdient, knapp der neunzehnte Teil!! ). John Chow weiß also sehr gut, wie er seinen Blog verkauft, fast die Hälfte seiner Einnahmen stammten übrigens aus Eigenvermarktung (Reviews, Bannerplätze, etc.).

Yaro Starak

Irgendwie will ich seinen Namen immer “Stark” schreiben :D . Zumindest hat er ebenfalls ziemlich genau Ende 2007 20.000$ verdient! Er behauptet sogar, dass er in einem Monat bereits 35.000$ verdienen konnte. Daran sieht man übrigens, dass das, was ich hier schreibe, nur mit Vorsicht zu genießen ist – denn die Blogs konnten durchaus vorher schon mehr verdient haben, der Zeitraum, in welchem sie eine bestimmte Einnahmesumme im Monat verdient haben, ist relativ ungenau (verschachtelter Satz :P ).

Leider verrät uns der große Starak nicht, woher er seine Einnahmen gezogen hat.

Caroline Middlebrook

Eine nicht ganz bekannte Persönlichkeit in der englischen Blogosphäre (besonders unter den Money Bloggern) ist Caroline Middlebrook, die am 22. August 2007 ihren ersten Eintrag geschrieben hat um mit dem Blog Geld zu verdienen, infolgedessen, dass sie ihren eigentlichen Bürojob geschmissen hat. Ihr Report ist in meinem Artikel der aktuellste, der für den März 2009 gilt. Es kommt hier auf einen interessanten Vergleich mit Selbstaendig-im-Netz.de: Trotz  rund 10.000 Besuchern weniger hat Caroline nach  ca. 20 Monaten 6000 Feedreader mehr so wie ungefähr 400$ (nach aktuellem Wechselkurs) mehr verdient.

Fazit

Ich habe hauptsächlich mit Selbstaendig-im-Netz verglichen, weil es der für mich bekannteste Blog ist, der für die deutsche Blogosphäre hohe Einnahmen verzeichnen kann und sie natürlich auch veröffentlicht – denn sonst kann man ja nicht vergleichen. Dabei schneiden die englischen Pendants immer besser ab. Wo man es anfangs bei den beiden großen Blogginghelden John Chow und Yaro Starak auf das höhere Besucherpotential (ich meine damit, dass es mehr Menschen gibt, die der englischen Sprache mächtig sind und deswegen auch theoretisch englische Blogs meh Besucher haben könnten), hört es bei Caroline Middlebrook auf. Sie kann – obwohl schlechtere Besucherstatistiken – mehr Feedleser und mehr Einnahmen verzeichnen. Dies wird wohl einmal auf die höhere Akzeptanz von Blogs in Amerika zurückzuführen sein, eventuell auch auf ein höheren Portmonaiegehalt der Amerikaner, die einen Computer besitzen und solche Moneymaker-Blogs besuchen.

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Deutsche Blogs – was ist möglich?

Was ist in der deutschen Blogosphäre möglich? Welche Topzahlen kann man erreichen? Eine kleine Liste von Blogs mit ihren Einnahmen und der Zeit, in welcher sie diese Einnahmen geschafft haben, habe ich hier einmal zusammengetragen. Dabei habe ich aber nicht immer auf die neuesten Werte zurückgegriffen, liegt daran, dass der Artikel schon länger in der Warteschleife steht und ich ihn nicht aktualisiert habe ;)

Eisy.eu

Eisy konnte 519,37 € Einnahmen verzeichnen. Nicht schlecht, ich muss ehrlich sagen, dass ich solche Zahlen dem Blog nicht zugetraut hätte. Eisy existiert bereits seit ca. einem Jahr und 3 Monaten, der erste Beitrag wurde am 30. November 2007 veröffentlicht.

SiN

Selbstaendig-im-Netz konnte ein Hoch von 1.109,45 € verzeichnen. Alle Achtung Peer, ich ziehe meinen Hut vor dir! Der Blog läuft nun schon seit ziemlich genau zwei Jahren, der erste Artikel wurde am 08. Februar 2007 geschrieben.

Geldkrieg

Wie könnte ich hier nicht auch GeldKrieg erwähnen, das Experiment des jetzigen Ex-Bloggers David Gornickel? Der Blog hatte es geschafft nach sieben Monaten 407,60 € einzunehmen. Nicht schlecht!

Alter Falter!

Alter Falter, der Kerl hat’s innerhalb von 25 Monaten (eine mächtig lange Zeit… ich hätte wenig Lust 2 Jahre lang zu büffeln um dann endlich ein Verdienst von mehr als 1200€ monatlich zu haben. Aber der Stefan macht das ja bestimmt nicht nur des Geldes wegen ;) ) geschafft mächtig viel zu verdienen, er hat sogar die 1000er Grenze durchbrochen! Die Blogeinnahmen für den dezember 2008 beliefen sich auf 1259,32 €. Übrigens eines der wenigen Beispiele für ein Blog, welches eigentlich kein festes Them, keine Nische hat. Allen Moneymakertipps zum Trotz! Der erste Artikel wurde am 06. November 2006 geschrieben. Übrigens ein sehr lohnender Beitrag, voller Enthusiasmus und so =)

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Free WordPress Theme von .wired

Wer sich noch an mein altes Design erinnern kann (ist ja noch nicht allzu lange her) und wem es gefallen hat, könnte sich nun freuen. Denn ich bin einfach mal so nett und stelle es euch kostenlos (!!) zur Verfügung. Und so selbstverständlich ist dies nicht, wurde es doch von einem professionellen Mediengestalter designt. Da ich im Laufe der Zeit viel daran rumgeschraubt habe, habe ich nun viel wieder rausnehmen müssen, um einigen Standards entsprechen zu können. Dies bedeutet aber auch, dass es eventuell einige Bugs aufweisen könnte. Wenn ihr welche findet, sagt mir einfach Bescheid – ich werde sie dann vielleicht beheben ;)

wired theme preview 560x329 Free WordPress Theme von .wired

Das Design hat zwei Spalten (Hauptcontent und rechts die Sidebar), unterstützt leider keine Widgets. D.h. für Veränderungen solltet ihr minimale HTML-Kentnisse aufbringen können. Viel Spaß damit ;)

Download violett-theme-wired
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Pandemie Schweinegeiz

Etwas noch viel schlimmeres als die Schweinegrippe (und mal ehrlich, sollen die Mexikaner doch mal aufhören zu flamen und stattdessen etwas an den Hygienebestimmungen ändern) ist der Schweinegeiz. Er weist zudem ähnliche Symptome auf wie die Schweinegrippe:

  • man nimmt Viren des Schweins auf (gelegentlich kommt es zur genetischen Erbveränderung der DNA, so dass manchen Leuten eine Schweinsnase wächst
  • Besonders gefährdet sind Leute mit einem vom SÄO (stark äusgeprägtes Onanieundlinkgeizbestreben) geschwächten Imunsystem
  • Ursprung des Virus’ ist wohl eindeutig Deutschland. Inzwischen wurden aber auch schon etliche weitere Menschen angesteckt, Todesfälle gab es nur beim Linkzar, welcher aber aus Angst vor weiterer Expansion des Virus’ in Russland gehängt wurde
  • Bisher gibt es noh keinen Impfstoff (der Pharmazie- und Nullkonzern G00gle soll angeblich an einem Gegenmittel arbeiten, aufgrund von Fehlern in dem Algorithmus zur Berechnung der Strukturformel kommt es aber zu heftigen Problemen)

Es wird stark empfohlen, sich von SÄO-Tools fernzuhalten, um möglichen Erregern aus dem Weg zu gehen. Alternativ könnte man Präventiv gegen den Schweinegeiz vorgehen, indem man bei gidf.de nach dem Sinn und Zweck des Internets googlet und schaut, ob man zur Vernetzung und Verlinkung – welche wie ein Actimelmolekül schildähnlich vor dem gefährlichen Virus schützt – beiträgt. Wenn nicht, könnte jenen Personen schon bald die besagte Schweinenase wachsen.

Solange die Schweinegrippe nicht die Ausmaße des Schweinegeizes erreicht hat, solltet ihr schnell verlinken, damit ihr in den Himmel kommt. Denn schon bald könnte es hier aussehen wie in 28 day later oder I am legend Schweinegeiz ist geil!

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