Yiggggggg vermasselt es immernoch…

Ohje, was soll ich dazu sagen… Mir mag das nicht gefallen, was ich soeben gefunden habe… Ich bin mir nicht sicher, ob das schon bekannt ist, aber habt ihr gewusst, dass…

… man mit einem Wegwerfaccount bei Yigg oder meinetwegen auch mit dem eigenen echten Account anderen Leuten einen bösen Scherz spielen kann? Man hat nämlich mit jedem einzelnen Account, der bei Yigg angemeldet ist, wahllos und unkontrollierbar anderen Leuten den Tag zu vermiesen. Und zwar indem man deren Beiträge selber yiggt!

Wenn ein Artikel noch nicht geyiggt ist, also noch nicht bereit zum Voten, dann kannst Du – vorausgesetzt du hast einen Yigg Account, wie erwähnt. Aber das dürfte wohl nicht allzu schwer sein – den Artikel bei Yigg veröffentlichen! Stellt euch nur mal vor, was das bedeutet!

Irgendein Heini, der nichts Besseres zu tun hat, als den lieben langen Tag lang in seinem Keller vor dem PC zu hocken, kann Yigg vollspammen und dafür sorgen, dass Accounts gesperrt und Blogs hinausgeworfen werden!

Ajajajaj….

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Noch mehr Plugins

Einigen wird es bereits aufgefallen sein: Die Plugins, die ich in meinem ersten Plugin-Beitrag, sind bereits nicht mehr die einzigen, die hier werkeln. Einige weitere tolle Plugins habe ich gefunden, die mir das Bloggerleben einerseits erleichtern werden und andererseits – wer hätte das gedacht – erschweren.

Dagon Design Sitemap Generator

Das Plugin ist relativ unwichtig. Es erstellt lediglich automatisch eine Sitemap. Den Link zu der Sitemap findet ihr ganz unten beim Footer, wo auch das Impressum positioniert ist. WerNicht so weit scrollen will, kann auch diesen Link benutzen. Das Plugin werde ich allerdings noch ins Deutsche übersetzen müssen. Auch die Links zur XML-Sitemap und zum Pluginhersteller werden noch nicht wie gewünscht angezeigt. Trotzdem ein hübsches und sinnvolles Plugin, um Besuchern eine komplette Übersicht der eigenen Seite zu gewähren. Auch Performancemäßig zieht es nur in der eingesetzten Unterseite.

Show Top Commentators

Das die Top Kommentatoren in der Sidebar angezeigt werden, war von Anfang an geplant. Das soll eine weitere Motivationsspritze zum Kommentieren sein. Ich habe also absichtlich “nofollows” in die Kommentarlinks selbst eingesetzt, wer jedoch hier am meisten kommentiert, erhält einen echten Link zu seiner Seite. Auch der betreffende Bereich der Sidebar ist relativ weit oben angesetzt, so dass die wahrscheinlichkeit von Besuchern von meinem Blog aus noch weiter gesteigert wird. Das Wichtigste allerdings ist noch, dass die Top Kommentierer nicht wie auf anderen Blogs monatlich resettet werden. Bei mir wird diese Liste jedoch halbjährlich resettet! Jeder, der bei mir auf dem Blog viel kommentiert, erhält mindestens ein halbes Jahr lang einen Backlink höchster Qualität. Auf diese Weise soll quasi ein Wettbewerb der Kommentierer angeheizt werden.

Leider fehlen mir momentan die nötigen kommentierenden Besucher, obwohl ich in 9 Tagen, die mein Blog online ist, bereits insgesamt 213 Besucher verzeichnen konnte ( Besucherzahl ist zu dem Moment des Schreibens dieses Artikels definiert ). Sollten sich diese Zahlen weiter so gut entwickeln, werde ich am Ende des Monats um einige Besucher mehr haben als andere jetzt recht bekannt Blogs ( ich möchte keine Links oder Namen angeben, weil mir das unhöflich erscheint ).

Subscribe to Comments

Meine Leser haben nun die Möglichkeit, benachrichtigt zu werden, wenn ein weiterer Kommentar zu dem abonnierten Artikel geschrieben wird. Das Plugin ist in der Blogosphäre ziemlich beliebt, einfach aus dem Grund, weil es gut hilft, eine Community aufzubauen. Das Plugin sorgt also für wiederkehrende Besucher.

Top Posts by Category

Das “by Category” ist etwas verwirrend, man kann die Top Posts nämlich auch beim Namen ordnen lassen. Es gibt ziemlich viele Plugins dieser Art, dieses ist allerdings das einzige, welches mit meiner WordPress Version vereinbar ist. Ich werde mich in einiger Zeit einmal nach einem Plugin umsehen, das die beliebtesten Artikel nach den Kommentaren und den Besuchszahlen aussucht. Top Posts by Category ist nämlich leider nur in der Lage, die Posts nach einem der beiden Kriterien auszuwählen.

Subscribe 2

Das Plugin soll meinen Lesern die Möglichkeit bieten, Benachrichtigungen über aktuelle Beiträge meines Blogs per E-Mail zugeschickt zu bekommen. Bisher werkelt das Plugin noch nicht, weil ich mich noch nicht ganz damit auseinandergesetzt habe. Wenn es aber hält, was es verspricht, wird es mit Sicherheit schon sehr bald in meinem Blog integriert sein.

Welcome Visitors

Das ist nun mein Problemplugin. Meiner Meinung nach sehr nützlich. Jeder Besucher, der von einer anderen Seite auf meinen Blog kommt, wird gefragt, ob er nicht meinen RSS Feed abonnieren möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher meine Seite noch nicht kennt, wenn er von Yahoo oder Ähnlichem kommt und nicht von seinen Lesezeichen, ist nämlich relativ hoch. Die Anzeige ist nicht zu übersehen, wirkt aber ( zumindest meiner Meinung nach ) nicht allzu aufdringlich.

Die Anpassung des Plugins an meine Seite war allerdings relativ mühevoll. Das Plugin scheint außerdem starke Probleme mit Sonderzeichen ( bei mir das ‘ ) zu haben. Dabei habe ich sogar stark in den Quellcode gegriffen…

Das alles klingt ja schön und gut, aber wieso habe ich denn nun anfangs geschrieben, dass das mein Problemplugin ist? Tja, damit das Plugin korrekt funktioniert, muss jeder User ausgewertet werden. Das heißt, dass ich PHP nicht ausschalten kann. Das wiederum bedeutet, dass ich keinen Cache anschalten kann, da dann alle 1000 Besucher nur statische Seiten zu sehen kriegen, die vom 1001ten Besucher erstellt werden. Wenn dieser erste bzw. 1001te Besucher von Yahoo gekommen ist, so wird Welcome Visitors aktiv, und der Besucher erhält die Anzeige mit meinem Feed. Die Seite wird daraufhin für die nächsten 1000 Besucher abgespeichert und jedes mal wieder aufgerufen. Jeder weitere Besucher erhölt also dieselbe Anzeige, und das wirkt natürlich höchst unseriös.

Die Ladezeit meiner Seite beunruhigt mich insofern, weil einige Leser darauf hinwiesen, dass die Seite selbst mit relativ schneller Internetanbindung langsam lädt, und das ist natürlich inakzeptabel. Die Seite an sich besitzt zwar nur eine recht akzeptable Gesamtgröße von ca. 130 KB, aber das ist bei dynamischen Seiten relativ irrelevant. Denn der Server muss sie zuerst noch zusammenstellen, bevor er sie an den User weiterschickt, und das kostet umso mehr Zeit, desto mehr PHP-Anfragen der Server zu bewältigen hat.

Ich denke, sobald ich genug Feedleser habe, werde ich auf den Cache umsteigen und dieses Plugin deinstallieren.

Yet Another Related Posts Plugin

Meiner Meinung das Beste Plugin seinesgleichen. Es beachtet den Inhalt des Plugins und bietet ungeahnte Einstellungsmöglichkeiten, die eine ungemeine Themenrelevanz bietet. Das ist natürlich um einiges Wirkungsvoller, als wenn ein Plugin nur zufällig ein paar Posts aus derselben Kategorie auswählt.

Dieses Plugin soll die Besuchszeit meiner User erhöhen. Wenn jemand einen Artikel gefunden hat, der ihn interessiert, werden ihm gleich weitere Artikel angezeigt, die ihn ebenfalls interessieren könnten. Das erhöht die Bindung der Besucher stark. Einfach ein Top Plugin ( leider habe ich hier wieder das Gefühl, dass es stark performancefressend ist. Mist! )

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Morgen sterben wir alle!

Und wieso? Weil ein paar durchgeknallte Wissenschaftler meinen, den Urknall nachspielen zu müssen – denn morgen um 09:00 Uhr morgens wird der Teilschenbeschleuniger in CERN zwei Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit bringen und sie kollidieren lassen. Also möchte ich noch einmal die letzte Gelegenheit zum Bloggen nutzen ( nicht ernst nehmen ) . Hier einmal ein kleines Einführungsvideo über CERN und seinen Teilchenbeschleuniger:

http://de.youtube.com/watch?v=5R6CV3DHee8

Jetzt möchte ich wirklich nichts heraufbeschwören. Ich glaube sogar, dass das Experiment absolut harmlos ist. Der Artikeltitel soll also nur die Werbetrommel schlagen. Dennoch bin ich mit jeder einzelnen Zelle meines Körpers gegen das morgige Experiment. Kein Mensch hat bisher ein Atom gesehen, und nun wollen die Physiker in der Schweiz noch kleinere Bestandteile des Atoms – also Protonen – kollidideren lassen? Es ist durchaus möglich, dass sich bei diesem Experiment ein schwarzes Loch bildet. Diese schwarzen Löcher sind absolut unkontrollierbar. Das heißt, man kann trotzdem nicht voraussagen, was bei dem Experimment geschehen wird, auch wenn der Aufprall der Protonen der Assage der CERN-Wissentschaftler nach nur eine minimale Kraft aufbringen soll ( allgemein kann man hier nichts voraussagen, schließlich ist das das erste Mal, dass solch ein Experiment gemacht wird. Auch hier möchte ich aber noch einmal erwähnen, dass man noch nicht voraussagen konnte, was mit einem Stein passiert, wenn man ihn loslässt, bevor man es nicht getan hatte ). Hier ist noch ein Video zum LHC:

http://de.youtube.com/watch?v=EG4lNyzkmQo

Jetzt führe ich noch einen mehr oder minder religiösen Aspekt an und hoffe, dass ihr mich dafür nicht gerne foltern würdet. Diese Aussage kann ich aber auf keinen Beweis stützen. Mir ist lediglich so, als hätte ich irgendwo einmal gelesen, dass Nostradamus den Weltuntergang zu dem ungefähren Zeitpunkt des morgigen Experiments vorhergesagt haben soll.

Ein letztes Mal weise ich noch einmal darauf hin, dass das Experiment bestimmt absolut harmlos ist, wenn auch zeitlich falsch angesiedelt, denn der Mensch ist für so ein Experiment noch nicht bereit. Morgen um 09:00 Uhr werden zwei Elektronen in weniger als einer Sekunde mit einer kollidieren und wir werden nicht das geringste davon spüren. Für uns normale Menschen, die die physikalischen Forschungen nicht allzu sehr zu würdigen wissen, wird es im Endeffekt nur das langweiligste und kürzeste Experiment der Menschheitsgeschichte sein, um welches einfach viel Trara gemacht worden is und welches spektakulärer klingt als es ist.

Wieso die Videos nicht eingebunden sind

Die Videos habe ich übrigens nicht eingebunden, weil ich nicht das Risiko einer Abmahnung in irgendeiner Form eingehen wollte – das Verlinken von Seiten dagegen ist völlig legal. Außerdem wollte ich keinen direkten Inhalt auf meiner Seite haben, der auch nur entfernt etwas mit Google zu tun hat…

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Blog mein im Internet

Blog mein im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name;
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
Wie im Internet so im Reallife.
Meine täglichen Beiträge gib mir heute,
und vergib mir meine Faulheit,
wie auch ich vergebe meinen Blogkollegen;
und führe mich nicht in Versuchung,
sondern erlöse mich von Google.
Denn Dein ist das Internet und der Trackback
und der Ping in Ewigkeit.

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An alle Blogger

Mir ist vor einiger Zeit beim Durchlesen diverser Blogs etwas außergewöhnliches aufgefallen: Wir Blogger schreiben größtenteils uns Blogger an! Und das kann doch nicht stimmen! Schließlich kann man nicht darauf spekulieren, dass jeder Besucher einen Blog besitzt! Vor allem bei Moneyblogs ist dieses Phänomen zu beobachten. Wir geben Tipps an Blogger ab!

Gut, heutzutage hat jeder Depp einen Blog, wenn ich das mal so sagen darf. Nicht einmal Webspace ist noch von Nöten. Jemand liest irgendwo im Internet, dass man mit Blogs Geld verdienen kann und beschließt umgehend, sich ebenfalls einen Blog bei WordPress.com zu machen. Der Jemand meldet sich bei Google AdSense an und verdient im Monat 5 Cent. Toll! Bei allem Respekt, aber das kann einerseits von der Seite der Leser und andererseits von der Partei der professionelleren ( ? ) Blogger nicht möglich sein.

Zu “Einerseits”: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass durch die Masse an AdSense Acounts die Vergütung in Deutschland zu leiden hat ( obwohl, in Amerika müsste die Situation doch ähnlich sein? ). Außerdem macht ihr es einem schwer, sich mit einem neuen Blog, nein, sogar mit einer neuen Seite – völlig unabhängig von der Art – im Internet halbwegs zu manifestieren.

Zu “Andererseits”: Ich kann nur sagen, selbst wenn ihr ( ich spreche hauptsächlich die Moneyblogger an ) Tipps an andere Blogger gebt, so schreibt doch der Einfachheit halber ab und an einen unabhängigen, an keine Lesergruppe gerichteten Artikel! Nun werden bestimmt einige von euch sagen: “Was soll das, ich habe meine Nische und in dem Themenbereich bleibe ich. Da gehört nun mal auch die Zielgruppe definiert!”. Und ich antworte: “Das mag ja alles sein, aber wäre es nicht schöner, auch für Internet-nicht-begabte Menschen Artikel zu schreiben? Habt ihr nicht schon mal daran gedacht, dass ihr viel mehr Einkünfte erzielen könntet, wenn ihr einfach mal die Zielgruppe ein wenig ausweitet? So kriegt ihr nicht nur Leute auf die Seite, die sich mit dem Computer auskennen und kaum auf Werbelinks klicken, weil sie das bereits kennen – ihr kriegt auf diese Weise auch Menschen auf die Seite, die völlig ahnungslos in eure Werbefalle tappen! Auf diese Weise könnt ihr Milliardäre werden und jeden ahnungslosen Menschen hinterhältig ausnutzen!”.

Ich habe einen Hang für drastische Darstellungen, verzeiht mir. So ist das natürlich nicht gemeint, ist prinzipiell allerdings richtig, auch wenn es hart klingt. John Chow macht es vor: Er schreibt auch über Autos und Leckereien.

Mein Aufruf an alle Blogger lautet also: “Wenigstens manchmal solltet ihr eure Zielgruppe erweitern, schaden tut es bestimmt nicht!” Ich zumindest werde nicht nur über mein Experiment schreiben, sondern auch wissentschaftliche und politische Artikel schreiben…

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Ich fange an wie jeder anfÄngt

Die meisten Blogger, die mit ihrem Blog auch noch Geld verdienen, haben anfangs fast immer zum Werbemittel AdSense gegriffen. Nun tut es mir im Herzen weh, wenn Google sich durch meine Hilfe noch weiter bereichert, auch wenn die das wahrscheinlich ohnehin nicht mehr merken. Ich werde möglichst bald versuchen, auf eine alternative Werbeform umzusteigen. Zum Beispiel wäre es um einiges sinnvoller, persönlich 468×60 Px – Werbeflächen privat zu verkaufen. Ebenso möchte ich später auch 100×100 Px – Banner verkaufen, aber alles hat seine Zeit. Dafür habe ich allerdings extra den Platz rechts in der Sidebar gelassen.

Schließlich plane ich noch eine In-Text-Werbung zu schalten, dabei tendiere ich momentan zu intelliTXT. Aber Stop! Das ist doch noch nicht schließlich. Wirklich schließlich und schlussendlich möchte ich noch Platz für einen Flashfilm zur Verfügung stellen – dafür gibt es nämlich diesen wunderschönen großen Fernseher rechts.

Sollte mein Vorhaben gelingen und sollten sich meine geplanten Werbeplätze mit der Zeit einigermaßen gut verkaufen, hätte ich folgende Vorteile:

  • kaum Werbung, die von Usern mit Werbefilter blockiert werden könnte ( bis auf intelliTXT )
  • absolute Kontrolle über jeden Werbeplatz und jegliche Anzeigen
  • fast keine prozentuellen Abgaben an die Werbeanbieter ( Google, adieu! Natürlich ist hier intelliTXT wieder eine Ausnahme, aber das kann ich bestimmt verkraften )
  • monatliche Konsequente Abrechnung, Klickrate wäre irrelevant

Und natürlich habe ich noch vergessen, meine letzte geplante Geldquelle zu erwähnen: Bezahlte Artikel, aber allzu besonders ist diese Methode nicht – viele Blogger benutzen sie, aber oftmals mit Erfolg.

Das Design lässt es nicht zu

Seit einiger Zeit fällt mir auf manchen Blogs eine horizontale Bar in der Nähe der Navigation auf, die Werbebanner der Größe 120x60px enthalten. Leider kann ich mir solch eine Bar wohl erstmals nicht zulegen, obwohl ich bei der Erstellung des Designs diese Bar unbedingt irgendwo unterbringen wollte. Nun, leider ist das nicht geglückt, dafür bleibt das Design aber immerhin erhalten. Und ich will ja nicht in erster Linie Geld machen, eher soll sich der Besucher wohlfühlen!

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Blogroll Blogparade!

Ich mache jetzt einmal bei einer Blogparade mit. Das passt mir doch hervorragend, dass gerade am Anfang meines Blogs eine Blogparade stattfindet, bei der ich wunderbar mitmachen kann! Aufmerksam auf die Blogparade bin ich durch Peer Wandigers Blog Selbständlich im Netz.

Also schieße ich mal los! Einen Blogroll habe ich nur zur Hälfte. Die habe ich bereits beim Probieren mit Photoshop bereits in ein Template eingebaut. Nach dem entfernten Beispiel meiner Photoshopspielerei designte mir ein Freund nun also das Template, das ihr gerade seht. Auch dort war die Blogroll enthalten, und zwar keineswegs als Platzhalter – ich habe noch einige Zeit überlegt, ob ich nicht die Überschriften als Grafik einbauen sollte. Die Blogroll war also von langer Hand bereits für meinen Blog geplant, ist in diesem Moment allerdings noch nicht befüllt. Das bedeutet nun also, dass ich extra eine Sektion für die Blogroll geplant habe, bisher allerdings noch keine Möglichkeit hatte, sie zu befüllen – das werde ich allerdings mit Sicherheit noch nachholen.

Wer wird genommen?

Doch womit? In meinem alten Blog habe ich wahllos einfach Seiten reingetan, welche ich interessant war oder welchen ich einen Besuchervorteil gewähren wollte, zweiteres galt dabei für weitere Seiten, die mir gehören. In diesem Blog soll das alles etwas anders ablaufen. Ich habe eine starke Neigung zur Perfektion, weswegen es für andere Blogs nicht allzu leicht wird, in meiner Blogroll aufgenommen zu werden – dabei sollte ich unter Umständen anfangs froh sein, wenn mich jemand in seine Blogroll aufnimmt und nicht andersrum. Übrigens werde ich auch maximal 5 Links dort stehen haben, damit ich nicht eine meilenlange Liste von Links habe, die sich ohnehin keiner durchlesen wird. Anfangs werde ich auf Grund meines Vorhabens mit meinem Blog wohl auch nur Seiten in meine Blogroll aufnehmen, die auch mich aufnehmen und durch welche ich mir einen erheblichen Vorteil erhoffe. Ich bin also völlig ehrlich – ich finde es nicht allzu nützlich, den Besuchern mehrere ( überflüssige im Sinne von “weitere” ) Möglichkeiten zu geben, auf welche sie den eigenen Blog verlassen können. Deswegen kommt für mich nur ein Linktausch mit einer Seite mit deutlich mehr Besuchern oder einem hohen PageRank in Frage.

Ich bin ( wie mit Sicherheit auch viele andere Blogger ) der Meinung, dass Blogrolls je nach Umständen mehr oder weniger Sinn ergeben bzw. einen anderen Sinn erfüllen und dass letztlich jeder für sich entscheiden sollte, ob eine Blogroll auf der eigenen Seite sinnvoll ist. So erfüllt der Blogroll von wirklich gutbesuchten Seiten, die ohnehin schon genug Leser haben, mit Sicherheit einen anderen Zweck kleinerer Blogs, die immer noch auf ihr Wachstum und Besucherzahl fixiert sind. Denn die Bekannteren werden bestimmt meistens ihr Freunde verlinken, die Zweckmäßigkeit wird bestimmt hinten angestellt sein. Mein Verwendungszweck beispielsweise würde sich entsprechend recht stark davon unterscheiden.

Auch ohne Blogroll kann man leben

Ich verstehe durchaus alle Leute, die keinen Blogroll haben. Sie sparen damit ausgehende Links von jedem Teil der eigenen Seite ein, müssen sich nicht um den wahrscheinlich unwichtigsten ( ? ) Teil des eigenen Blogs kümmern ( Hand aufs Herz! Wer von euch Bloggern, der eine Blogroll besitzt, pflegt sie gewissenhaft und regelmäßig? Einmal installiert, bleibt sie wahrscheinlich bei vielen Bloggern eine lange Zeit in der Administrationsoberfläche völlig unbeachtet und unangerührt. )

Der Aspekt des Ortes

Was ich durchaus noch als interessante Fragestellung hätte, wäre die Position der Blogrolle. Viele versuchen sie meist irgendwo an einer möglichst unbeachteten Stelle unterzubringen, meistens im Footer – wenn aber auch in der Sidebar, so steht die Blogrolle meistens recht weit unten. Das symbolisiert die relative Unwichtigkeit dieses Blogteils.

Dort, wo die Minderheit der Besucher nachsieht, findet man also meistens die Links, betitelt als “Freunde”, “Links” oder fachkorrekt “Blogroll”. Viele bleiben beim ersten Artikel und finden die Blogrolle ganz am Fuße der Seite deshalb nicht. Übrigens ist das deswegen auch ein beliebter Platz für Publicons, die man wegen irgendwelcher Verzeichnisse einbinden muss. Die Rollenlinks so wie die Publicons erhalten demnach hauptsächlich die Funktion des PageRank-nach-oben-Drückers. Bestes Beispiel, das ich gefunden habe: John Chow!

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Ich hasse Publicons!!

Wie vielleicht bereits einigen aufgefallen ist, habe ich nicht einen einzigen Publicon auf meinem Blog. Ich bin also weder bei der Bloggerei, dem Blogger Amt oder noch einem Verzeichnis. Und das hat im Grunde nur einen einzigen Grund: Ich hasse diese kleinen störenden Publicons, die man für den Eintrag auf seiner Seite einbinden muss!!

Ich verzichte also vorerst auf die paar mehr Besucher, die mir solche Verzeichnisse einbringen würden ( natürlich sind solche Verzeichnisse für junge Blogs im Grunde gut, und mit der Zeit und Masse sind sie nach meiner persönlichen Einschätzung mit Sicherheit auch in der Lage, dem Blog an die 50 Besucher am Tag zu schicken ). Ich muss zudem sagen, dass ich die Arbeitsweise solcher Verzeichnisse nicht wirklich fair finde, und da zähle ich auch Ranking-Hits mit ein. Schließlich kriegt man selber nur einen einzigen Backlink, die Verzeichnisse allerdings so viele, wie die eigene Website Seiten enthält – und selbst wenn dies nicht der Fall ist, so muss das Publicon doch mindestens auf der Hauptseite platziert sein. Kleinere Seiten ohne viel Besucher kommen dann in die unendlichen Tiefen dieser Verzeichnisse und verschollen dort. Kein Mensch besucht einen und die Seite mit dem eigenen Backlink auf dem Verzeichnis hat entweder den Pagerank 0 und noch weniger Besucher als die eigene Seite, oder es gibt nicht einmal einen Backlink, wenn die Besucherzahl zuuu niedrig ist ( Ranking-Hits ).

Hat man aber selber eine Unmenge an Besuchern, steht man zugegebenermaßen sehr gut in solchen Verzeichnissen. Trotzdem schicken sie dann nur einen Bruchteil der eigenen Besucher und sonnen sich im Backlink der eigenen, hoch angesetzten und qualitativen Seite. Ich würde einen einzelnen Backlink ja verstehen, den man dann bei “Partner” oder Ähnlichem unterbringen könnte, aber wie ich gerade diesen Artikel schreibe, vergeht mir sogar auf so eine Möglichkeit die Lust.

Mein Blog bleibt also frei davon, ich verzichte auf solch eine Hilfe. Mal sehen, wie ich die Besucher auf eine andere Weise einziehen kann!

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BestÄndig schreiben zahlt sich aus

Als ich diesen Blog gestartet habe, habe ich auch endlich wieder angefangen, mir andere Blogs durchzulesen. Dabei bin ich auf einen höchst interessanten Gastartikel bei Geldkrieg gestoßen. Er sagt aus, dass man seine Beiträge kontinuierlich veröffentlichen soll. Es ist also sinnlos, wenn man an einem Wochenende mal genug Zeit und Ideen hat, um 10 Beiträge zu schreiben, wenn man den Rest des Jahres nur 2-3 Beiträge im Monat schreibt. Dagegen

Ich habe mir nun vorgenommen, diesen Ratschlag zu befolgen. Ich gehe allerdings noch weiter. Ich deute den Artikel nämlich im Folgenden noch konsequenter, als er unter Umständen gemeint ist. Ich veröffentliche seit dem Start des Blogs jeden Tag um exakt 10:00 Uhr morgens einen Artikel. Und das obwohl ich momentan von Ideen überquelle – mein Verwaltungsbereich hält bereits eine Unmenge fertiggestellter Artikel zurück, die ich noch veröffentlichen muss. Aber meiner Meinung nach, darf man nicht mehr als einen Artikel am Tag schreiben. Lieber hält man ihn zurück und veröffentlicht ihn an einem anderen Tag, so wirkt man ebenfalls Ideenlücken entgegen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Thema des Artikels einigermaßen zeitlos ist. Sollte Gina Lisa wieder auftauchen, werde ich selbstverständlich umgehend in meine “Connections”-Tasche greifen und allerlei Interessantes hervorzaubern, ob es nun 10:00 Uhr ist oder ob ich schon einen Artikel an dem Tag geschrieben habe!

Bei meiner These hilft mir die Funktion von WordPress enorm, die Artikel automatisch zu publizieren. Um 10:00 Uhr bin ich schließlich meistens in der Schule. Die Leser allerdings können sich dafür immer darauf verlassen, dass am nächsten Tag etwas neues erscheint. So ist das Wiederkehren eines Besuchers immerhin einigermaßen gefestigt. Um 10:00 Uhr veröffentliche ich meine Beiträge, weil dies meiner Meinung nach die beste Zeit ist. Viele Leute sitzen um diese Uhrzeit vor dem Computer und lesen.

Mal schauen, wie sich meine Besucherzahl dadurch erhöhen wird. Bisher sieht es doch recht gut aus, dafür dass es den Blog noch nicht einmal eine Woche gibt!

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Hans Kop, der Machtgeile

Tränenerfüllt springe ich von meinem Stuhl auf, springe vom Dach, setze mich ohne Führerschein in das Auto meines Nachbarn und drehe eine Runde um mein kleines Dörfchen. Was ist passiert, dass ich mich in solchen Maßen freue? Ich habe einen Kommentar! Gleich am ersten Tag! Genial, ich kann es immernoch kaum glauben. Das Thema scheint ja richtig vielversprechend zu sein!

Ich setze mich wieder auf meinen Stuhl und lese mir den Kommentar durch. Sofort kommt die Ernüchterung und ich lösche ihn umgehend. Erst später kommt mir ärgerlicherweise der Gedanke, meinem ersten Kommentar des Blogs ( auch wenn ich es nicht mehr beweisen kann – “Ich schwöre übelst alta, isch hatte voll den Comment!” ). Hier der Inhalt frei aus dem Gedächtnis: “Macht wollen wir alle du hans kop.” Inhaltlich dürfte ich es getroffen haben, ich meine aber, er war ein paar Worte länger. Der Kommentar bezog sich auf meinen ersten Artikel.

Nun bin ich nachdenklich geworden. Wollen wir wirklich alle Macht ( und mit Macht spreche ich im Grunde nur die Blogger an – und zwar auch nur in Betracht auf ihren Blog, nicht auf ihr sonstiges soziales Wesen – , sollte mit “wir” die ganze Menschheit gemeint sein, wäre der Kommentar wohl eindeutig sinnentleert.

Nun aber meine Gegenthese: “Nein, wir Blogger wollen keine Macht. Wir wollen Geld.” Inwiefern Geld Macht ist, bleibt jedoch ungeschrieben. Ich glaube aber nicht, dass ein Blogger mit meinetwegen sogar höchst akzeptablen 650€ im Monat die Weltherrschaft an sich reißen kann. Dies ist also eine eher philosophische Frage und wurde von mir deswegen nur sehr grob und konkret beantwortet ( und auch ohne die Übertreibung der Weltherrschaft werden die 650€ bestimmt keine nennenswerte Macht sein ).

Zurück aber zur Frage, ob wir alle Macht haben wollen. Warum nennen sich die “Moneyblogger” dann nicht “Mightblogger” ? Richtig, sie wollen keine Macht! Jedenfalls wird der Wunsch nach Macht nicht im Oberbewusstsein gesteuert sondern höchstens im Unterbewusstsein. Sie alle wollen ihr Budget aufbessern. Jeder will schnell und unkompliziert reich werden, auch wenn die meisten es eher durch Hartnäckigkeit und großen Zeitaufwand schaffen. Was ist mit den anderen Blogs? Computerblogs, Softwareblogs, Musikblogs, Kunstblogs, About-Me-Blogs, Jobblogs und all den anderen ungezählten? Machtgier? Will ein Computerblog wirklich AMD dazu verleiten, seine Produktion einzustellen, um Intel das Machtmonopol zu überlassen? Eher nicht. Viel interessanter ist es für diese Blogs doch Geld für Werbung für die entsprechende Hardware zu kassieren! So könnte ich hier jetzt für jede Blogart Beispiele aufzählen, fast immer würde man zu dem Schluss kommen, dass den Blogbetreibern der Profit am wichtigsten ist.

Nicht ohne Grund habe ich ebend “fast” geschrieben. Politikblogs stechen aus dem Blognetz heraus wie Lamborghini aus einer Reihe VW Polos. Hier gebe ich meinem Kommentator uneingeschränkt Recht. Diese Art von Blogs ist in der Lage mit einem einzigen Artikel die Einstellung eines Menschen drastisch zu verändern ( natürlich nur bei einem Teil der Leser, je bekannter der Politikblog jedoch ist, desto wahrscheinlicher ist die Chance einer solchen erfolgreichen Beeinflussung eines freidenkenden Menschen). Auch andere Blogs wären unter Umständen in der Lage, Macht als solche auf seine Leser auszuwirken. Dies sind ganz einfach: Die oft- und vielbesuchten Blogs. Jeder Blog mit einer riesigen Leserschaft ist in der Lage einen prozentuellen Anteil seiner Leser zu beeinflussen. Aber hier gibt es wieder ein Aber: Kein Blog riskiert es. Jeder hat sein Thema, seine Nische. Wenn John Chow urplötzlich anfangen würde, seine Leserschaft gegen Google, Microsoft aufzuhetzen, oder von ihnen verlangen würde, dass sie alle Arnold Schwarzenneger zum Präsidenten wählen sollten, würde er mit Sicherheit einen großen Teil seiner Leser verlieren, ganz zu schweigen von seiner Position im Internet. Er hat seine Nische, und es fällt ihm wahrscheinlich im Traum nicht ein aus seinem Blog etwas anderes als Profit zu schlagen.

Das alles ist natürlich größtenteils nur meine persönliche Meinung, die ich an manchen Stellen sicherlich auch einfach etwas zu überspitzt darstelle. Ich denke aber dennoch, dass ich mit meiner Argumentation nicht ganz unrecht habe. An den unbekannten Kommentierer hugo möchte ich aber noch ein Wort richten: Den Kommentar hätte ich mit Sicherheit stehen lassen, wäre ich in ihm nicht als hans kop tituliert worden. Natürlich ist das keine ernsthafte Beleidigung und später werde ich darüber bestimmt hinwegsehen, aber mein erster Kommentar soll dann doch etwas schöner sein.

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