[Serie] Blogmarketing und SEO – Teil 3
Ein Artikel von David hat mich dazu veranlasst, in den geplanten Ablauf meiner ersten Blogserie eine Folge zwischenzuschieben!
Ein Punkt von David’s Artikel bestand darin, dass “Evangelismus” – quasi die Vergötterung der Person bzw. die Person selber, welche bloggt – einen großen Teil der Besucher anlockt und bindet.
Das allererste, was ich mich sofort gefragt habe, war: Wie wird man zu so einem Mythos im Internet?
Dies ist eine wichtige Frage, und der Antwort möchte ich jetzt auf die Schliche kommen!
“Realname” oder “Nickname”?
Gehen wir doch anfänglich von der Gehrinkapazität eines Menschen aus: Der Mensch ist generell ein dämliches Wesen und nur wenigen Auserkorenen ist es gestattet, sich ( aus eigenem Antrieb! ) aus diesem niederen Status zu erheben. Ist es nun einfacher, sich einen Spitznamen zu merken oder den echten?
Hier spielt sicherlich der Spitzname so wie der echte Name selbst eine große Rolle – wer Walter Krause heißt und sich den Spitznamen Hironimus Augustinus Marabell gibt, sollte eindeutig auf seinen echten Namen zurückgreifen. Wer jedoch mit echtem Namen Maxim Zubarev und mit Spitznamen .wired heißt, darf bestimmt getrost zum Spitznamen greifen. Generell gilt: Je weniger Buchstaben ein Name hat, desto besser kann man ihn sich merken.
Allerdings sollte man auch darauf achten, welcher Name wohlklingender ist und harmonischer / mehr in sich stimmig wirkt. Mein Nickname wurde hier im Blog bereits von diversen Kommentatoren falsch geschrieben – so nennen mich manche “Wireds”, “Wired” oder “wireds”. Der korrekte Spitzname ist jedoch “.wired“, wobei das Vergessen des Punktes vor meinem Namen recht unerheblich ist.
So ein Pseudonym halte ich in vielen Fällen für sinnvoll und für den eigenen Blog förderlich. Der Name soll sich lediglich in den Köpfen der Leser einbrennen, mehr nicht.
Erfolg macht sexy
Sehr richtig, “Erfolg macht sexy”! Wer Erfolge vorzuweisen hat – in welchem Gebiet auch immer – und darüber bloggt, gewinnt schnell viele und treue Leser. Aber hilft Erfolg auch dabei, zu einem Mythos zu werden?
Ganz klar: Ja! Ich würde fast sagen, der Erfolg ist der alleinige Faktor für die Bekanntheit der eigenen Person, des Mythos’ im Internet um sich selbst!
Beispiele: Google! Google hat Erfolg bis zum Umfallen und ist im Internet eine Seite, auf welcher bestimmt im Laufe der Internetkarriere jeder einzelne Surfer war. Und für unglaublich viele Menschen wird Google ein Begriff sein, selbst für diejenigen, die kein Internet haben. Anfangs stand jedoch nur Google’s Suchqualität im Gegensatz zu den bereits größeren anderen Suchmaschinen.
Erfolg resultiert also aus Qualität, zumindest in vielen Fällen – und so schließt sich der Kreis wieder: Wir gelangen zum Content, welcher ja bekantlich King ist.
Natürlich spielt aber auch Glück eine gewisse Rolle, wie ich ja erst vor kurzem erfahren durfte. So habe ich durch Zufall vielleicht als erster ( zumindest interessierter und profitabel denkender Blogger ) einen defekten Link in der Blogrolle von Geldkrieg.de gefunden und bin dort an dessen Stelle aufgenommen worden.
Die für mich letzte relevante Wurzel des Erfolgs liegt im Marketing – und ich meine jetzt Marketing nicht in Form von Vermarktung von Werbung und Affiliate auf dem eigenen Blog. Nein, ich meine die Vermarktung des eigenen Blogs selbst! Man muss es irgendwie hinkriegen, dass viele Besucher den eigenen Blog besuchen, sonst hat alles keinen Sinn – man könnte der Glückspilz schlechthin sein und qualitativ kaum besser schreiben, ohne Besucher wäre das alles wertlos.
Erfolg ist also der alleinige Grund für den von David erwähnten Evangelismus. Dessen Ursprung zerfällt jedoch wiederum in Qualität der Beiträge, Glück, und Blogmarketing.
Wie seht ihr das? Gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen “Kult” um die eigene Person aufzubauen? Daraus resultieren schließlich eine Menge Besucher!
Ich würde eher so vorgehen.
Mein wahren Name (oder ein coolen Nick) würde ich eher für ein Blog verwenden wo ich letzten endlich eine recht durchmischte Themen zahl beschreiben will. Das heißt nicht das ich nicht mit ein Querbeet Blog nicht auf gute Besucherzahlen und auch Einnahmen generieren kann.
Will ich aber eher ein oder zwei Themengebiete abhandeln, würde ich eher ein “Begriff” als Blog Titel nehmen.
Bekannte Beispiel zu beiden Thesen findet man auch überall….
Diese Möglichkeit habe ich leider nicht bedacht, danke! Allerdings hast du völlig Recht, auch Begriffe als solche können zum “Mythos” führen!
Menschen merken sich ja Seiten besser wenn man den Blognamen benutzt. Denn dann weiß man so ungefähr wie die Domain dann heißen könnte. Tja wir Menschen sind halt kompliziert …